Trompe-l'Œil-Malerei in der Stadterneuerung

Trompe-l'Œil-Malerei in der StadterneuerungUnsere Leinwände sind die Häuser der Stadt. Sie geben uns den Raum, von Vergangenem zu erzählen und über Neues zu berichten. Zwischen Kunstwerk und Betrachter entsteht ein Dialog, der sich über die Grenzen der Zeit hinwegsetzt und die Vergangenheit zum Bestandteil unserer Gegenwart werden lässt. Die Stadt Waren an der Müritz geht einen besonderen Weg, um ihr stadtgeschichtliches Erbe zu bewahren. Zum zweiten Mal schuf CreativeStadt im historischen Stadtkern ein Kunstwerk, welches die Schönheit der Bildenden Kunst mit der behutsamen Stadterneuerung verbindet und sich die Geschichte des Ortes zu eigen macht. Die Investition der Familie Reschke, unterstützt durch die Förderung des Bund-/ Länderprogramms städtebaulicher Denkmalschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern in der Stadt Waren (Müritz), verändert das Stadtbild und lässt Getrenntes wieder zusammenwachsen. So verbinden sich die Interessen der wirtschaftlichen Entwicklung mittels der Schönheit der Kunst auf eine besondere Weise mit dem ...

Geschichten einer Stadt

Geschichten einer StadtDie Geschichte der Stadt Waren begann vor mehr als 800 Jahren, im Lauf der Jahrhunderte blieben die historischen Strukturen erhalten. Jede Zeit hat ihr Steinchen in das Bild der Stadt gefügt. Jedes Bauwerk hat sein Gesicht. Jedes Haus trägt seine Geschichte. Im Zentrum der Warener Altstadt reihen sich Läden und Restaurants im bunten Wechsel aneinander. Menschen aus nah und fern schlendern durch die Straßen, genießen die Schönheit, lassen sich verführen. Die Stadt ist so lebendig und farbenfroh, wie auch das durch CreativeStadt geschaffene Trompe-l'Œil in der Fußgängerzone. Es bespielt die Geschichte des Ortes und vollzieht die architektonische Integration des Gebäudes in das Stadtbild. Dem Kunstwerk gelingt es, den Bruch im Ensemble der historischen Altstadt behutsam zu reparieren ohne es baulich zu verändern. Die Historie des Hauses, die das Kunstwerk neu belebt, findet ihren Ursprung um 1900. Bauakten berichten über den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses für den Verleger des „Warener Tageblatts", in dessen Hofräumen über viele Jahre die lokale Zeitung gedruckt wurde, bis ein Brand im Jahr 1943 die Gebäude vernichtete. Erst in den 1970er Jahren wurde die dadurch entstandene Lücke durch einen zeitgemäßen Neubau wieder geschlossen. Unsere Kunst legt diese fast vergessene Geschichte frei und macht sie erlebbar. Dem ...